Gewalttätige Wiederholungstäter beschreiben sich als durchsetzungsstark, dominant, selbstbewusst, die Einschüchterung , Bedrohung und Angstmachen gezielt einsetzen können. Sie genießen es, wenn Passanten die Straßenseite wechseln. Sie fühlen sich zwischen Rambo und Versager und das macht sie unberechenbar.“ (aus Jens Weidner,: Die andere Meinung –Tatkonfrontation 1993) Inhaltlich orientiert sich das Anti–Aggressivitäts-Training ®, an dem von Jens Weidner entwickelten Anti–Aggressivitäts-Training®. (vgl. Weidner, J. Anti-Aggressivitäts-Training für Gewalttäter, Bonn 1993) Es basiert auf der Grundlage:Akzeptanz + Konfrontation = soziale Entwicklung Das Anti-Aggressivitätstraining ist eine deliktspezifische, sozialpädagogisch – psychologische Behandlungsmaßnahme für aggressive Wiederholungstäter. Die vier Phasen des Anti-Aggressivitäts-Training® Die Integrationsphase In der ersten Phase steht zunächst die Information über die Inhalte des Anti- Aggressivitäts-Trainings und die Vorstellung der einzelnen Teilnehmer im Mittelpunkt. Im späteren Verlauf der ersten Phase steht die Entwicklung von Gruppendynamik im Vordergrund. Die Vorbereitungsphase zur Konfrontation Die zweite Phase dient als Konfrontationstest. Parallel wird das Vertrauen der Kursteilnehmer gestärkt Die Konfrontationsphase – der heiße Stuhl - Auf dem heißen Stuhl werden die Kursteilnehmer mit ihren Gewaltrechtfertigungen und ihrem aktuellen Verhalten konfrontiert. Ebenfalls werden bei allen Teilnehmern Täter- / Opferkommunikation und Provokationstests  durchgeführt. Die Gewaltverringerungsphase Die vierte Phase wird zur Deeskalation und Erhöhung der Provokationsschwelle genutzt. Veränderungen über die Tatschuld werden klargelegt und Eigen- und Fremdwahrheiten werden reflektiert. Außerdem dient die vierte Phase der Zukunftsorientierung und des Abschiedes.